Erinnerungen

Der Anfang

 

Die Faszination der Fotografie beschäftigte mich schon als Jugendlicher.
Mit einer Pocketkamera, die ich zum Geburtstag von meinen Eltern bekommen habe, nahm ich meine ersten Fotos auf.
Dabei handelte es sich meist um Ausflugsfahrten, Familie u.s.w.
Weiter ging es mit einer Agfa-Box. Schon in der Schule war ich damals mit einer Schülerzeitung für unsere Klasse aktiv.
Dazu zählten natürlich auch Fotos. Die Qualität zu damaliger Zeit: na ja…

Immer weiter entwickelte sich mein Interesse zur Fotografie. Zu verdanken habe ich das eigentlich Marliese Ruffing. Sie brachte mich zum „Ortsbläädche“,  in dem die ersten Berichte und Fotos von mir erschienen. Und so war es für mich entschieden, dieses Hobby weiter auszubauen und eine größere Kamera zu besitzen.
Eine Minolta X 300 war dann mein ganzer Stolz. Später folgten die legendäre Canon AE1 und die Minolta X 700.
Zur selben Zeit begann ich auch meine Fotos selbst entwickeln zu wollen, was ein Laborkurs in der Schule beschleunigte.
Dies zum Leidwesen meiner Familie, da ich dazu zeitweilig das Badezimmer blockierte.

Es folgte die eigene Dunkelkammer unterm Dach, und in dieser Zeit begann ich auch mit dem fotografieren im Portraitbereich, welche mir durch Mundpropaganda immer mehr Anfragen bescherte.

Die bildjournalistische Tätigkeit begann größere Kreise zu ziehen. War es erst nur besagtes „Bläädche“, so kamen mit der Zeit die „Saarbrücker Zeitung“ und der „Wochenspiegel“ dazu. Immer mehr Veröffentlichungen erschienen in Zeitschriften, Büchern, Ausstellungen und auf Web-Seiten.

Mit meinem Fotografenkollegen und Buchautor Günther Klahm aus St. Ingbert, der ebenfalls für Pressemedien tätig war, führten wir an den Volkshochschulen in Spiesen-Elversberg, Homburg, St. Ingbert und Blieskastel verschiedene Fotokurse durch, die großen Anklang fanden.
Was wir anfangs nicht wussten, in einem unserer Kurse saß der Fotokünstler und “Steinert-Schüler” Walter-Adolf Schmidt. Eine große Ehre, dass er mit uns auf Fototour ging, ohne seinen Bekanntheitsgrad preis zugeben.

 

Der Saarländische Rundfunk

Interessant wurde es für mich, als der Saarländische Rundfunk in der hauseigenen Zeitschrift „SR-Info“ ein Foto von mir Veröffentlichte. Von da an lief mein fotografischer Weg in größeren Dimensionen ab. Ich stellte mich in der Presseabteilung vor und bekam die ersten Aufträge. Danke von dieser Stelle aus an Rolf-Dieter Ganz und Rainer Buhl von der Pressestelle, sowie Manfred Sexauer und nicht zu vergessen an A.C. Weiland, der mich in den Bereich “Fernsehen” reingebracht hat.

Ich fotografierte auf vielen Veranstaltungen des saarländischen Radio- und Fernsehsenders.
Erst fürs Radio: Hier beim Schüler-Ferien-Fest, dem späteren „Halberg- Open- Air“, der „SR- Stadtparade“, Disco Top Ten, Kraftpaket oder die Sendungen der Saarlandwelle.

Später kamen Fernsehsendungen wie „Clip-Klapp“, Bitte zur Kasse, die volkstümliche Sendereihe „Im Krug zum grünen Kranze“, „Sportarena“, “Aktueller Bericht”, die „Internationale Funkausstellung“ und nicht zu vergessen, die „Goldene Europa“ hinzu.

Auch bei ARD, ZDF und RTL war ich in den unterschiedlichsten Sendungen dabei.
Als Beispiel seien die Volkstümlichen Hitparade, die Deutschen Schlagerparade, Glücksspirale, die Erinnerungssendung „Hallo Elvis“,der „Grand Prix Eurovision“ in München, oder auch „Big Brother“ genannt.

 

Die Stars

Man lernt dabei natürlich viele „wichtige“ Menschen und „Stars“ kennen. Meine Liste der abgelichteten zählt heute Prominente wie Tina Turner, Benny Andersson, Björn Ulvaeus (ABBA), The Skorpions, Chris de Burg, Peter Maffay, Dieter Bohlen, ThomasAnders, Günter Jauch, Thomas Gottschalk, Falco, Bee Gees, Udo Lindenberg, Roy Black, Manfred Sexauer, Kate Ryan,Sandy Davis, die Höhner, Nena, Nicole, Patrick Swayze (Fackeln im Sturm), Roger Witthaker, Knight Rider- David Hasselhoff, die Kelly-Family, die deutsche Fußball- Nationalmannschaft mit Franz Beckenbauer, den Magier Hans Klok, Oskar Lafontaine, Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder, Perlregen, Pascal Kappés, das Duo Mark Marcel & Sonja Müller, Magier Maxime Maurice & Jennifer Martinez – und darauf bin ich ganz Stolz! den Dalai Lama, auf.

Allerdings hatte und habe ich hier immer die Einstellung, dass ich diese nicht als prominente „Stars“, sondern als Berufstätige ansehe: „Die machen ihre Arbeit und ich meine“.

 

Die Bekanntschaften

Resultierend aus der Arbeit mit den „Stars“, entwickelten sich schöne Bekannt- und Freundschaften. Manfred Sexauer (vom SR und Moderator bei Radio Bremen im legendären Beat-Club), Thorsten Kremers (Radio Salü), die Sängerinnen Conny Morin, Angela Branca, Anne Karin, Gilda, Mundartkabarettist Günther Hussong, Nick Kalita alias Nickerbocker (der mit der Biene), Markus Wendorf, die volkstümlichen Stars Ruth Mönch und Willi Seiler, Jan Hofer (ehemaliger Tagesschau- Chefsprecher der ARD), Eberhard Schilling (SR-Alm Ebi), das Zauberer- Paar Maxim Maurice & Jennifer Martinez, das Duo Perlregen, Mark Marcel & Sonja, Elisa Rauber, Petra Wiliams, um nur einige zu nennen.

Mittlerweile war ich auch bei der bekannten Show-Presseagentur Peter Bischoff- Hamburg (ZDF- Traumschiff, Schwarzwald-Klinik), im Fotografen-Pool registriert.

 

Die digitale Fotografie 

Meine erste Digitalkamera war von Fuji, mit einer Auflösung von 1,3 M. Pixel. Für kleinere Pressedinge genügte sie. Mit der Fuji FinPix A202 ging es weiter, es kamen die Fuji FinPix S5600, die Sony ax230, die Nikons D3000, D3200, die D5200 und die Nikon 5300 dazu. 1995 kam im eigenen Haus mein kleiner Studiobereich hinzu. Hier fotografierte ich damals noch mit einfachen Hilfsmitteln wie Baustrahler, um letztendlich zu zeigen, dass man keine größere Technik braucht, um gute Fotos zu bekommen. Viele Models erinnern sich bestimmt noch an die “heißen” Shootings.

Seit 2012 stand im umgebauten Studiobereich eine Blitzanlage mit 6 leistungsfähigen Studioblitzer zur Verfügung. Die Technik im Studio wurde Ende 2014, auch aktuell mit einem Studio-PC vollendet, bei dem es mittels Flash Air-Wireless Lan möglich ist, die gerade aufgenommenen Fotos, direkt auf dem Monitor zu betrachten um gegebenenfalls Korrekturen vornehmen zu können.

 

Der Internetauftritt

Der einst unter dem Namen “FM-Artfoto begann, wurde mit der Zeit immer weiter ausgebaut.
Bekannt sind und waren meine Portraitfotos u.a. in Communities wie Radio Salü-Chat, bei Hot-or-Not, Gesichterparty, Wer-kennt-wen, Instagram oder bei Facebook.
Nach rund 5 Jahren und immer weniger Freizeit durch den Beruf – Familie hab ich ja auch noch, kam der Anlass die “fm-artfoto“page Ende 2005 ausklingen zu lassen.

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